edelknaben und schützenjugend im bsv grevenbroich 1849 e.V.



Jugendschützenkönig 2017 
Max I. Barg

Die K-Frage war für Max im ersten Jahr kein Thema. Obwohl er doch 2012 beim ersten Schießen so gerne auf den Vogel mitgeschossen hatte. Doch seine Eltern, die bis dahin noch so gar nichts mit dem Schützenwesen am Hut hatte, wollten sich doch erst einmal ein Überblick über das neue Hobby seines Sohnes verschaffen. Er hatte sein Schul- und TUS-Jugendmitspieler Noah beim Fackelzug gesehen und sich dann gleich ausgetauscht, beim Schützennachwuchs mitzumachen. Mittlerweile ist eigentlich die komplette TUS D-Jugend auch bei den Jugendschützen. Und Vater Stephan ebenso wie Mutter Katja überzeugte Schützeneltern. Selbst seinen kleinen Bruder Moritz hat Max vom Schützenwesen begeistern können. Auch die Königswürde stand ab dem zweiten Jahr ernsthaft auf dem Plan, doch das nötige Quäntchen Glück kam eben erst in diesem Jahr – viermal kam Max in ein Stechen um die Königswürde, zweimal bei den Edelknaben, zweimal bei den Jugendschützen, doch in diesem Jahr setzte er sich nach einem spannenden Wettkampf mit Alejandro Pellico nun endlich durch. Mit drei Neunen überzeugte der Zwölfjährige und errang die Jugendschützenwürde. 

Besonders stolz ist der Erasmus-Schüler mit bilingualer Englisch-Klasse darauf, dass er wie sein Vorgänger Leo Broll mi der 6d auch zur besten Klasse Deutschlands gehört. Erfolgreich hatte die Klasse beim KIKA-Wettbewerb teilgenommen und 1.440 Konkurrenten ausgestochen.

Da ist es kaum verwunderlich, dass Max nicht nur die klassischen Hobbies wie Fußball hat. Beim TUS spielt er in der neunten Saison und hält als überzeugter Fußballfan Fortuna Düsseldorf die Treue, obwohl „Lumpi“ nicht mehr dabei ist...

Nein, auch das Saxophonspielen ist Max´ Sache. Er spielt an seiner Schule in der Musikklasse und der Jugendmusikschule. Am liebsten mag er Filmmelodien wie die von Jamse Bond oder Harry Potter. Auch einen Swing-Abend von Robbie Williams hat er schon „live“ erlebt und sich begeistern lassen. Doch auch die Charts hört Max gerne. Außerdem liest er gerne, und zwar Krimis über Fantasy bis hin zu Göttersagen.

Max ist also vielseitig unterwegs, aber nun freut er sich auf „sein“ Schützenfest nach den Sommerferien. Hier gefällt ihm besonders, dass es ein fröhliches Fest ist, ihm gefallen die Umzüge, vor allem der Fackelzug am Samstagabend.

Obwohl Unterstufensprecher, hat er einen gewissen Respekt vor seiner Rede im Festzelt. Doch das, da sind wir uns sicher, kriegt er locker hin. Auch S.M. Max II. Barg wünschen wir das Beste. Hoffen wir, dass sein Wunsch, noch möglichst lange bei den Jugendschützen mitzumachen und vielleicht mit seinem Jahrgang von Schützen- und TUS-Jugend in einigen Jahren einmal einen eigenen Zug zu gründen, auch in Erfüllung geht!