edelknaben und schützenjugend im bsv grevenbroich 1849 e.V.

2012 - Edelknabenkönig Noah I. Kerkhof

Als auf dem Gelände der Vorjahresmajestät bei der Familie Gallus der Königsschuss der Edelknaben anstand, wurde es spannend. Denn erstmalig schossen die jüngsten Schützen mit dem vom BSV gestifteten neuen Lasergewehr unter der fachkundigen Anleitung des Scheibenschützen und BSV-Schießmeisters Thomas Gallus. Als bester Schütze konnte sich der achtjährige Noah Kerkhof durchsetzen. Aufgeweckt ist er, der kleine blonde König mit den langen Haaren, und den Schalk hat er im Nacken. Sein festes Ziel sei es gewesen, König zu werden, „aber ich hatte ja kaum Chancen“, lächelt der Grundschüler der Katholischen Grundschule Stadtmitte vielsagend. Man muss halt wollen. Mutter Nadja wollte es erst gar nicht glauben und Oma und Opa, die die Gaststätte „Anno 2006“ betreiben, wurden direkt in ihrem Urlaub in Mallorca angerufen, dass das Anno jetzt auch Königsresidenz sei. Und überhaupt am Schützesein findet er alles gut, seitdem sein Cousin Marlon ihn 2007 überzeugt hat, bei den Edelknaben mitzumachen. Insbesondere die Kirmesplatzeröffnung, das Geisterhaus, Raupe und die Schießbude, und natürlich die Uniform. Ebenfalls mit seinem Sohn freut sich Vater Daniel. Keinen Zweifel haben Jugendbetreuer Ulrich Herlitz und Axel Holzhausen, dass Noah die Königswürde des Edelknabenzuges würdig vertritt. Wenn er einmal nicht Schütze ist, spielt Noah Gitarre bei der Jugendmusikschule, ist aktiver Judo-Kämpfer und hört Rockmusik – „Highway to Hell“ von ACDC zum Beispiel. Vielseitig, aufgeweckt und sympathisch ist er, Seine Majestät Noah I.! 

Edelknabenkönig Nico I. Gallus 2011

Die Überraschung dauerte nur einen kleinen Moment und traf ihn zunächst wie einen kleinen Schock. Doch schnell wich die Starre einer großen Begeisterung. Mit 52 Ringen und 4 Punkten Vorsprung konnte Nicolas Gallus sich beim diesjährigen Edelknabenschießen durchsetzen. Und kaum nach Bekanntgabe des Ergebnisses wurde aus dem Zehnjährigen „Seine Majestät Nico I.“, als er aus den Händen seines großen Amtskollegen im BSV, Axel Holzhausen, die Königskette des jüngsten Zuges im Grevenbroicher Regiment überreicht bekam. Bei der Krönung dabei waren auch die stolzen Eltern, die die Begeisterung für das Schützenwesen – Vater Gallus ist seit den achtziger Jahren bei den Scheibenschützen 1849 e.V. dabei – auch dem Nachwuchs mitgegeben haben. Auch der gerade 18 Jahre alt gewordene Bruder Christian marschierte schon bei den Jugendschützen seit 2001 und gründete 2008 mit einigen Freunden einen eigenen Zug „Jonge Boschte“. Und auch Nicos Schwester Julia, 16 Jahre alt, freut sich mit seinem Bruder über die Erringung der Königswürde. Der zehnjährige Nico als jüngster Sproß der Schützenfamilie Gallus ist seit 2008 bei den Edelknaben und hat vor Ferienbeginn die 4. Klasse in der katholischen Grundschule Stadtmitte abgeschlossen. Nun freut er sich schon jetzt nach dem Schützenfest auf seine neue Schule, das Erasmusgymnasium.

Auch über die Schule hinaus ist Nico lernbegierig und erhält Klavierunterricht. Dass ihm der Unterricht Spaß macht, spürt man spätestens dann, wenn Nico von seinen Lieblingstücken spricht. Das Stück „Pour Elise“ steht bei ihm genauso hoch im Kurs wie die im Liedbuch „Florida“ enthaltenen neueren Lieder.

Außerdem mag der aufgeweckte Nico nicht nur als Schulfach Sport in vielerlei Facetten: Laufen, Tennis und Trampolin-Springen auf dem Trampolin im eigenen Garten mag er besonders. Doch sein TOP-Sport ist das Go-Kart-Fahren, eine Leidenschaft, die er wie das Schützenwesen mit seiner ganzen Familie teilt. So ost die Familie Gallus öfters auf der Go-Kart-Bahn in Kerpen anzutreffen. Eigentlich klar, dass da auch die Formel 1 zu den Lieblingssportsendungen gehört, die an kaum einem Sonntag versäumt wird. Louis Hamilton ist dabei der Liebling von Nico. Wenn auch selten, so muss auch die Formel 1 und das Go-Kart hinten anstehen, nämlich dann, wenn Schützenfestzeit ist.

Am meisten kann Nico sich für den Fackelzug begeistern, doch eigentlich – so nach einem kurzen Nachdenken und einem Rückblick auf "sein" Schützenfest – gefällt ihm alles am Schützenfest. Und das war 2011, in dem der sympathische Nico als „Edelknabenkönig S.M. Nico I.“ in besonderer Weise im Mittelpunkt des Zug- und Festgeschehens steht, ganz bestimmt in besonderer Weise der Fall…

2010 Edelknabenkönig Jason I. Wilhelms

Acht Jahre und schon ein König – was wie ein Märchen klingt, kann bei den jüngsten Schützen des Grevenbroicher BSV-Regimentes schnell Wahrheit werden. Auch wenn es den Betroffenen wie ein Traum vorkommen kann. Denn als Jason Wilhelms beim diesjährigen Edelknabenschießen während des Jugendzeltlagers des amtierenden Schützenkönigspaare Christoph und Sonja Oberbach und ihres Königszuges Waldeslust die Königswürde errang, wusste er zuerst gar nicht so recht, wie ihm geschah. Voller Staunen nahm er das Zugkönigssilber der Nachwuchsschützen im BSV aus der Hand seines „großen“ BSV-Kollegen Christoph entgegen!  

Schon drei Mal hat Jason das Schützenfest mitgemacht, im ersten Jahr noch wie alle Fünfjährige bei den Edelknaben in Begleitung eines Elternteils. Denn Familie Wilhelms – Mutter Sabine und Vater Frank – sind mindestens so begeistert vom Schützenwesen wie der Sprößling. Vater Frank ist aktives Mitglied im Jägerzug „Met Freud dobei“ und war dort selbst schon zweimal Zugkönig. Klar, dass Jason vor allem seinen Vater als Vorbild nennt. Die Königsresidenz befindet sich in Orken an der Sud. In der Schule freuen sich seine Mitschüler und die Lehrer in der zweiten Klasse der Erich-Kästner-Grundschule. Mit in seiner Klasse: sein Amtskollege Johannes Terhardt vom Elsener Schützennachwuchs.

Doch neben dem Schützenwesen hat die kleine Majestät auch einige weitere Hobbies:Malen und Basteln, vor allem Papierflieger, sind im Moment ganz hoch im Kurs. Schwimmen gehört auch dazu und nicht zuletzt Klettern in Bayern in den Ferien! 

Zum Schützenfest freut er sich sehr auf seine Königswürde. Vor allem auf das Fahren in der Kutsche und den Schützenfestsonntag. Denn an diesem Tag kommt der kleine, aufgeweckte König ganz groß raus: als S.M. Edelknabenkönig Jason I. Wilhelms!


2009 Edelknabenkönig Max I. Beyer

Zum Schützenfest 2009 marschiert der neunjährige Max Beyer in diesem Jahr zum letzten Mal bei den Edelknaben mit, bevor er in die Schützenjugend aufgenommen wird. Deshalb setzte er auch seinen ganzen Ehrgeiz daran, beim diesjährigen Königsschuss der jüngsten Schützen im Grevenbroicher Regiment auf der Minigolfanlage des BSV-Schützenkönigspaares Simone und Andreas Pickel am 22. Mai 2009 den Vogel von der Stange zu holen.

Genug geübt hatte Max schließlich schon. Seit 2006 Mitglied bei den Edelknaben – sein Freund und Jonas Troles, Edelknabenkönig aus dem Vorjahr 2008, hatte ihn seinerzeit geworben –nahm er bereits zum dritten Mal am Schießen teil. Mit dem 48. Treffer sollte sich dann der Wunsch von Max Beyer erfüllen – aus Max wurde „Seine Majestät Max der Erste“! Besonders freut sich der junge König auf die Kutschfahrt während des Schützenumzuges am Festsonntag. Aber eigentlich, so verrät Max, macht ihm einfach alles am Schützenfest Spaß. Und auch bei den Kirmesattraktionen, die den Edelknabenkönig erwarten, will der neunjährige Schüler alles Erleben – am liebsten hätte er vor allem noch einmal die Riesenschiffsschaukel, die ihm im vergangenen Jahr keine Angst, sondern vielmehr Freudenschreie entlockte.
Wenn der junge König nicht seines Amtes waltet, bereitet sich der Schulabgänger der Katholischen Grundschule Stadtmitte auf seine Schulzeit auf dem Erasmusgymnasium und freut sich, dass nach den Schulferien alles neu geworden ist. Sportlich mag Max es auch, sei es beim Handball im TUS Grevenbroich oder beim Tennis bei TC Blau-Weiß Wevelinghoven . Vielseitig ist Max Beyer, auch das Gitarre-Spielen lernt er in der Jugendmusikschule und liebt auch bei den zu spielenden Musikstücken die Auswahl – spätere Band nicht ausgeschlossen…
Mit Max freuen sich seine Eltern Uwe und Ingrid Beyer und seine Schwester Nina. Seine Residenz hat der König auf der Montanusstraße, allerdings hat er die Schützentradition in seiner Familie als erster begründet.
Wer Max Beyer als kleinen König erlebt, weiß, dass diese Tradition wahrscheinlich eine Zukunft hat!

2008 Edelknabenkönig Jonas I. Troles            

Am Schützenfestsonntag stand Edelknabenkönig Jonas I. Troles im Blickpunkt des Grevenbroicher Regimentes: er wurde von seinem großen Amtsbruder Hans-Dieter "Kaki" Kaltz inthronosiert!
Aber was braucht es, um ein Edelknabenkönig zu werden? In diesem Jahr nur 30 Schüsse, eine sichere Hand und das nötige Quentchen Glück, damit der Vogel von der Stange fällt. Aber in diesem Jahr lag es wohl auch an dem „blauen“ Blut, das der neue Edelknabenkönig Jonas Troles mitbrachte. Denn seine Eltern Wolfgang und Heike Troles waren im vergangenen Jahr das Königspaar des Bürgervereins Frimmersdorf. Und hier konnte Jonas bereits hautnah erleben, was es heißt, König zu sein. Klar, dass der Neunjährige Feuer fing und auch König werden wollte. Und als die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Kwasny dann bei der Abkrönung Jonas einen Orden überreichte, auf dem stand, er werde einmal König, wenn er groß sei, da gab es für Jonas kein Halten mehr. Wer wartet schon so viele Jahre bis zum Erwachsenenwerden, wenn er schon einmal jüngster König im Regiment des BSV Grevenbroich werden kann! Mit Jonas freuen sich nicht nur seine Eltern, sondern auch sein Bruder Noah und die Großeltern darüber, auch in diesem Jahr das Königshaus zu stellen. Zuhause ist die Familie Troles in der Stadtmitte auf der Steinmetzstraße. Edelknabenmutter Heike Troles ist hier nicht nur Mitglied im Elternvorstand der Edelknaben, sondern auch Ratsfrau in der Stadtmitte.
Jonas Troles besucht die Katholische Grundschule Stadtmitte. Vor seiner Königswürde stand bei ihm noch ein anderer Höhepunkt in diesem Jahr an: die Kinderkommunion. Als begeisterter Fußballfan schenkten ihm seine Eltern ein Besuch in das EM-Land Österreich, wo die Familie die EM-Finalspiele miterleben konnte.
Seit 2006 gehört Edelknabenkönig Jonas Troles nun schon den jüngsten Schützen Grevenbroichs an und ist sich sicher, dass er dem Schützenwesen noch lange erhalten bleibt. Schließlich gibt es ja noch andere Ziele, für die er schon jetzt einen Orden erhalten hat!